Vergleichbar mit den Gymnasiasten aus Erich Kästners Schülerroman „Das fliegende Klassenzimmer“, die in einer Weihnachtsaufführung ihre Phantasie einer Schule zeigen, die im Flugzeug reist um vor Ort zu studieren, möchte ich mit den Kindern spielerisch Visionen einer Zukunftsschule entwickeln.   

Auf der Bühne, uneingeschränkt durch materielle Bedingungen, kann Gutes wie Böses auf die Spitze getrieben werden und so reale Grenzen sprengen und Ideen zur Entfaltung bringen,die den bestehenden Schulalltag beeinflussen können.„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ (H.Hesse) – So mag eine neugegründete Schule ein guter Boden sein für freie Geister. Unsere Proben finden im Theatermuseum statt. Hier haben wir professionelle Bedingungen: Bühne und Scheinwerfer, Material für Requisiten und Kulissen. Wir bauen und erfinden selbst. Die Schüler werden über Improvisationen themenbezogene Szenen entwickeln und einander regelmäßig vorspielen. Sie trainieren das Zuschauen und entwickeln ein Bühnenverständnis.
Die Szenen werden gesiebt, vergrößert, intensiviert, choreografiertund sortiert. Wir stellen sie zu einem Stück zusammen. Dies kann eine Geschichte erzählen oder eine Collage sein. In Spielen wird an Ausdruck und Präsens der Spieler gefeilt.


Zum Abschluss:

„Die Bretter sind bereitet und jedermann erwartet sich ein Fest“

Goethe

 

Familien sind eingeladen, Mitschüler, Lehrer und vor allem: Die zukünftige 5.Klasse.
Auf der Bühne des Theatermuseums zeigen die Kinder ihre Vision einer ganz besonderen Schule.

Astrid Mühle